Lange war das Shanghai World Financial Center mit 492 Metern das höchste Gebäude Chinas und das sechshöchste der Welt, außerdem mit seiner Aussichtsplattform auf 474 Metern Höhe die zweithöchste gelegene weltweit.

Im Bau befindet sich jedoch  der Shanghai Tower, der eine Höhe von 632 Metern erreichen soll und dann wird künftig die Aussichtsplattform auf dem Shanghai Tower höher liegen, nämlich in 561 Metern Höhe.

Doch es geht noch höher: Der ebenfalls noch im Bau befindliche Suzhou Zhongnan Center in Suzhou nahe Shanghai in der chinesischen Provinz Jiangsu strebt eine Höhe von 729 Metern an und wird dann das dritthöchste Bauwerk der Welt sein. Die Baukosten liegen bei etwa 4,5 Mrd. US-Dollar.

Eine Hochhaus- Superlative jagt die nächste. Und wer etwas auf sich hält, wohnt auch in einem dieser modernen Bienenwaben mit Blick über die Stadt. Doch Shanghai, Peking und Hong Kong sind inzwischen einige der teuersten Städte der Welt. Nur wer 10.000 Euro im Monat dafür übrig hat, kann sich das leisten.

Ob die Menschen wirklich glücklich sind auf diese Weise?

Anfangs ja, war es doch ein Zeichen von Fortschritt, inzwischen jedoch vielfach nicht mehr. Die Sehnsucht nach Intimität, Platz, Natur und einem Leben auf dem Land wächst kongenial zur anhaltenden Bauwut.

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